Buch und Wein am „Hüttche“ 2026
Wieder einmal hatte der Wettergott es gut gemeint mit dem Bücherei Team der Gemeindebücherei Bermbach.
Auch die zweite Veranstaltung „Buch und Wein“ auf dem Dorfplatz fand bei schönem Wetter statt, die Sitzplätze waren alle gut besetzt, der ausgeschenkte Win mundete und die Gäste genossen die interessanten Lesungen.
Zu den Lesungen war nicht von außerhalb ein Autor bekommen, sondern die Veranstaltung lebt davon, dass die Mitglieder des Bücherei Teams aus ihren Lieblingsbüchern lesen und erklären, was die jeweiligen Bücher interessant und lesenswert machen. In der Regel sind diese Bücher dann auch in den nächsten Tagen in der Bücherei auszuleihen, so dass der eine oder die andere auch ermutigt werden, mal ein Besuch in der Bücherei zu machen.
Claudia Stein stellte zunächst das Buch „Besser allein als in schlechter Gesellschaft“ von Adriana Altaras vor. In berührenden Erinnerungen zeigt das Buch, wie man das Leben mit all seinen Brüchen annimmt und auch im Alter Würde, Eigenwilligkeit und Lebensfreude bewahren kann.
Beate Dönmez stellte „Schmelzwasser“ von Patrick Tschan vor. Das Buch spielt in der Nachkriegszeit am Bodensee und erzählt von der Buchhändlerin Emilie Reber, die nach ihrer Zeit in der Résistance eine Leihbibliothek eröffnet. Mit Literatur, Mut und Beharrlichkeit stellt sie sich dem Schweigen und den verdrängten NS-Vergangenheiten ihrer Kleinstadt entgegen.
„Ich habe gar keine Enkel – Die Online-Omi räumt auf“ von Renate Bergmann ist ein humorvoller Roman über die schlagfertige Rentnerin Renate Bergmann, die einem Enkeltrick-Betrüger auf die Spur kommt. Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie, die Täter zu entlarven, und sorgt dabei mit viel Witz und Lebenserfahrung für einige turbulente Situationen. Alena Dietz stellte dieses Buch vor und ergänzte die vorgelesenene Auszüge durch Erfahrungen ihrer eigenen Arbeit in der Bekämpfung und Prävention solcher Verbrechen.
Martina Göres stellte anschließend „Bergland“ von Jarka Kubsova vor. Hier wird die Geschichte einer Südtiroler Bergbauernfamilie über mehrere Generationen erzählt und es zeigt den harten Alltag zwischen Natur, Tradition und wirtschaftlichem Wandel. Im Mittelpunkt steht Rosa, die ihren Hof mit großer Entschlossenheit allein bewirtschaftet, während ihre Nachkommen später vor der Frage stehen, ob sie das Familienerbe bewahren oder aufgeben sollen.
„Alt genug“ von Ildikó von Kürthy beschäftigt sich mit dem Älterwerden, den Chancen, die die Lebensmitte mit sich bringt und wurde auch von Claudia Stein vorgestellt. Die Autorin schildert persönliche Erfahrungen, Ängste und Erkenntnisse und zeigt, wie man mit mehr Gelassenheit, Mut und Selbstbewusstsein durchs Leben gehen kann.










Ein schöner Abend, gute Lesungen, guter Wein und interersaante Gespräche im Anschluss.
Ein herzliches Dankeschön an das Büchereiteam für diesen schönen Abend.

















